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2 days ago

DocMobile - Medical Help e.V.

DocMobile Team Süd
Freiwilliger: Saartje
Alter: 25
Land: Belgien
Beruf: Ärztin
Zeit mit DocMobile: 16 Tage

Im Süden Griechenlands gibt es einen blinden Fleck, ein echter Engpass, wo 350 Jungen und Männer (vorwiegend Afghanen und Pakistaner) in einer verlassenen Fabrik leben. Jeden Tag versuchen sie mehrere Male, sich in einem LKW zu verstecken, um in ein anderes Land zu gelangen. Sie sind auf einem gefährlichen Weg, mit Schmugglern und schlechten Lebensumständen, in der Hoffnung, Westeuropa zu erreichen und ein Leben ohne Angst zu beginnen. Ironischerweise nennen sie dieses, " das Spiel", aber der Einsatz ist sehr hoch. Jeden Tag sieht man dieMänner auf der griechischen Seite des Zauns sitzen und sie riskieren es, geschlagen zu werden und sich zu verletzen , wenn sie versuchen, den Zaun zu überwinden.
Was für uns nur wie eine Barrikade aussieht, bedeutet für sie die ganze Welt.

Zusammen mit foodKIND, einer Organisation, die gesunde Mahlzeiten anbietet, geht DocMobile täglich zu den verlassenen Fabriken. In kürzester Zeit richten sie einen Gesundheitsspot ein, andem sich fast 50 Männer einfinden und darum bitten, einen Arzt zu sehen. Krätze herrscht im Lager und ist schwer zu behandeln. Andere große Probleme, sind Muskelschmerzen und Belastungen vom Laufen und Springen. Viele Wunden heilen schlecht auf Grund mangelnder Hygiene und brauchen eine tägliche Wundversorgung.

Abgesehen davon, ein Gespräch, ein Lächeln, ein "wie war dein Tag?" wirkt beruhigend und ist die stärkste Medizin, die DocMobile bietet. Manche Geschichten über das Heimatland und die Einsamkeit müssen sie sich von der Seele reden, aber der Gesundheitsspot ist auch ein Ort zum Lachen und Scherzen.

Die Arbeit von DocMobile, in diesem Bereich, ist von sehr großem Wert, da es vor Ort keine andere NGO gibt, und das Problem dort vielen unbekannt ist oder vernachlässigt wird. Die Männer konzentrieren sich darauf, ihre Reise fortzusetzen und suchen oft nicht nach Hilfe, auch wenn ihr Gesundheitszustand lebensbedrohlich sein könnte.

Die Umstände hier sind unmenschlich, aber mein Herz füllt sich mit Hoffnung, wenn ich an die tollen Freiwilligen denke, die Speisen, Pflaster, Verbände, medizinische Versorgung, ihr klinisches Auge, Lächeln und Umarmungen mitbringen.

Ich möchte in diesem Winter zurückkommen und ich hoffe, mehr Gelder für dringend benötigte Vorräte und Schlafsäcke, für die bevorstehenden kalten Winternächte mitzubringen

Macht weiter so, ihr hervorragenden Menschen von DocMobile.
Mit große Liebe für alle Beteiligten!

Saartje
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Good, good friend! Didn't know your German is that good 😮

Haider Dhyaa they work so good too!

o khar g

Saartje Quaghebeur you are an amazing human being to say it in Hannah Scarfs words. I am so proud of you.. strong strong woman, we need in this world!

Buen trabajo Docmobile!!

Doc mobile please go korintos camp there is very bad secution

Where is that? South of Greece? I knew something similar in the north (Thessaloniki) and Serbia. It's curious because in Serbia the refugees (afghans, pakistans, algerians...) give the same name (the game) to the attemps to cross the border (croatia or hungarian). They are hidden in the woods anda wthout medical assistance. Have you seen if it's possible for docmobile to work there? Thank you

best doctor Saartje

<3 you

Cool!

Gooo Saartje 😘😘😘!!!

Amicie CM check this out!

Very well job

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6 days ago

DocMobile - Medical Help e.V.

Sonntags – Zusammenfassung:

Die Insel Lesbos

Im Jahr 2017 gab es über 120.000 Seeankünfte von Flüchtlingen über das Mittelmeer ( laut UNHCR). Einer der Hauptankunftspunkte für Griechenland, ist weiterhin die Insel Lesbos.
Auf Lesbos landeten in diesem Jahr 5.000 Schutzsuchende aus der Türkei (UNHCR).

Hier sehen wir 20 bis 30 Patienten pro Tag, wir leisten Grundversorgung sowie Wundpflege und - versorgung.
Einige Menschen kommen aus einem Unterschlupf ( squat ) in der Nähe. Sie stehen vor unserer Station an, da es schwierig ist, woanders Versorgung zu finden

Unsere Freiwilligen helfen den Menschen und bauen freundschaftliche Beziehungen zu den Patienten auf .
Diese sind sehr dankbar für unsere Aufmerksamkeit und unsere Beziehung zu ihnen.

Wir werden so lange, wie möglich auf Lesbos bleiben und helfen.
Die Seeankünfte werden andauern und der Weg nach Europa wird weiterhin blockiert.

Wir bitten um Gelder, um weiterhin Medikamente und andere medizinische Hilfsmittel zur Versorgung unserer Patienten zu kaufen, sowie Benzin, um die mobile Klinik weiterhin zu betreiben.
Bitte ziehen Sie es in Erwägung zu spenden . Ihre Großzügigkeit wissen wir sehr zu schätzen

Über PayPal unter paypal.me/medicalhelp
Oder Überweisung an:
IBAN: DE82 2585 0110 0230 3744 64
BIC: NOLADE21UEL
Kontoinhaber: DocMobile - Medizinische Hilfe e.V.
(Für einen Spendenbeleg (mind. 50 Euro) bitte den Namen des Spenders in den Titel der Überweisung eintragen)
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Thank you so much for helping

2 weeks ago

DocMobile - Medical Help e.V.

Sonntags Zusammenfassung
Die Chronologie der Flüchtlingskrise in Griechenland und die Geschichte von DocMobile

2011- Beginn des syrischen Bürgerkrieges

2015- Über eine Million Menschen kommen über das Mittelmeer, auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Armut.

März 2016- EU/ Türkei- Deal tritt in Kraft, die Grenzen werden geschlossen. Stacheldrahtzäune werden am Balkan installiert. Der Bahnhof von Idomeni wird zu einem Flüchtlingscamp für über 15.000 Menschen, die vor der mazedonischen Grenze festsitzen.

Mai 2016- Die griechische Regierung schließt das Camp in Idomeni, tausende von Menschen werden auf Camps überall in Griechenland aufgeteilt. Zu dieser Zeit entsteht auch die Idee von DocMobile.

July 2016- Freiwillige von DocMobile treffen in Thessaloniki auf die ersten Patient_innen.

März 2017- DocMobile expandiert nach Lesbos und etabliert einen zahnärztlichen Dienst.

Mai 2017- DocMoblie versorgt auch andere Freiwilligen Teams, die Flüchtlingshilfe in Griechenland anbieten.

Heute- DocMobile arbeitet mit 4 Teams an unterschiedlichen Orten in Griechenland, behandelt mehr als 500 Menschen pro Woche, von denen die Meisten obdachlose Flüchtlinge sind, die anders keinen Zugang zu medizinischer Hilfe erhalten würden.

Zukunft- Die Grenzen von Europa sind noch immer geschlossen. Viele große NGOs verlassen Griechenland in den nächsten Monaten. Über 62.000 Menschen auf der Flucht warten in Griechenland noch immer auf die Aufnahme ihrer Asylverfahren und viele davon werden ihr Obdach verlieren, sobald sie Asyl erhalten und keine Arbeit finden, da sie dann auch nicht mehr in den Camps bleiben dürfen.

Wir planen hier zu bleiben, weil wir noch immer gebraucht werden!
Noch immer sind wir abhängig von Ihrer Spende, falls Sie sich vorstellen können für DocMobile zu spenden, finden Sie die Informationen hierzu weiter unten. Bitte Unterstützen Sie unsere Sache mit Ihrer Spende, wir benötigen sie, um unsere Arbeit fortzusetzen. Vielen Dank!
IBAN: DE82 2585 0110 0230 3744 64
BIC: NOLADE21UEL
Kontoinhaber: DocMobile - Medical Help e.V.
(Für eine Bestätigung (ab mind. 50 Euro) bitte den Spender- Namen im Überweisungszweck Angeben.)
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